
Eine Content Produktion in Berlin kann Foto, Film und Social-Media-Assets innerhalb eines gemeinsamen Produktionskonzepts verbinden. Eine professionelle Content Production in Berlin plant dabei nicht nur einzelne Aufnahmen, sondern berücksichtigt von Beginn an, für welche Kanäle, Formate und Seitenverhältnisse das Material benötigt wird. So können an einem Produktionstag Inhalte für unterschiedliche Kommunikationskanäle entstehen, ohne Foto, Film und Social Media als vollständig getrennte Produktionen behandeln zu müssen.
Was gehört zu einer Content Produktion?
Content Production bezeichnet zunächst die Herstellung von Inhalten für unterschiedliche Medien. Welche Leistungen tatsächlich dazugehören, hängt vom jeweiligen Projekt ab.
Bei einer kombinierten Produktion können beispielsweise klassische Fotografien und Bewegtbildmaterial parallel entstehen. Aus dem Filmmaterial können wiederum unterschiedliche Fassungen für Website, Kampagne oder soziale Netzwerke vorgesehen werden.
Entscheidend ist die Trennung zwischen Content-Produktion und Social-Media-Management. Eine Produktionsfirma stellt Foto- und Filmmaterial her. Redaktionsplanung, Veröffentlichung, Community Management oder die Betreuung eines Social-Media-Kanals sind davon eigenständige Aufgaben und sollten nicht automatisch als Bestandteil einer Content-Produktion verstanden werden.
Zuerst festlegen, welcher Content tatsächlich gebraucht wird
Die Planung sollte nicht mit der Frage beginnen, wie viele Bilder oder Videos produziert werden sollen. Wichtiger ist zunächst, wo das Material eingesetzt wird.
Website, digitale Kampagne, Pressearbeit und soziale Netzwerke stellen unterschiedliche Anforderungen an Bildauswahl, Seitenverhältnis, Laufzeit und Gestaltung.
Eine Content-Liste kann deshalb bereits vor der Produktion festhalten:
- welche Fotomotive benötigt werden,
- welche Filmsequenzen entstehen sollen,
- welche Kanäle mit dem Material bespielt werden,
- welche Seitenverhältnisse erforderlich sind,
- ob Hoch- und Querformate gebraucht werden,
- welche kurzen Videoausschnitte zusätzlich vorgesehen sind,
- ob Material für mehrere Kampagnenphasen benötigt wird.
So wird aus einer allgemeinen Idee ein konkreter Produktionsbedarf.
Foto und Film gemeinsam produzieren: Wann ist das sinnvoll?
Foto und Film lassen sich bei vielen Projekten miteinander verbinden. Die gemeinsame Produktion kann besonders dann sinnvoll sein, wenn dieselben Personen, Produkte, Sets oder Locations für beide Medien benötigt werden.
Das bedeutet jedoch nicht, dass ein Filmset automatisch nebenbei eine vollständige Fotoproduktion liefern kann. Beide Bereiche stellen unterschiedliche Anforderungen an Licht, Bildkomposition und zeitlichen Ablauf.
Gemeinsame Motive früh definieren
Bereits bei der Shotlist sollte feststehen, welche Situationen ausschließlich fotografiert, ausschließlich gefilmt oder für beide Bereiche benötigt werden.
Dadurch lässt sich entscheiden, ob Foto und Film gleichzeitig arbeiten können oder bestimmte Szenen nacheinander aufgenommen werden müssen.
Besonders bei Personen vor der Kamera ist diese Planung relevant. Styling, Position, Requisiten und Licht sollten zwischen den verschiedenen Aufnahmen konsistent bleiben, wenn die Inhalte später gemeinsam innerhalb einer Kampagne erscheinen.
Eine gemeinsame Bildsprache festlegen
Auch wenn Fotos und Videos technisch unterschiedlich produziert werden, sollten sie visuell zusammengehören. Lichtstimmung, Perspektiven, Hintergründe und Ausstattung können dafür bereits während der Konzeption festgelegt werden.
Das ist insbesondere wichtig, wenn aus einer Produktion zahlreiche einzelne Assets entstehen. Ohne eine gemeinsame gestalterische Grundlage können die Ergebnisse trotz identischer Location schnell wie getrennte Produktionen wirken.
Social Media bereits bei der Produktion berücksichtigen
Social-Media-Content sollte nicht erst dadurch entstehen, dass ein fertiger Film nachträglich gekürzt wird. Werden soziale Netzwerke von Anfang an als Ausspielweg eingeplant, können dafür gezielt geeignete Einstellungen aufgenommen werden.
Hochformat verändert die Bildgestaltung
Ein Motiv für 16:9 lässt sich nicht immer problemlos auf 9:16 übertragen. Personen, Produkte und relevante Bildelemente können beim späteren Beschnitt außerhalb des sichtbaren Bereichs liegen.
Wenn sowohl Quer- als auch Hochformat benötigt werden, sollte deshalb bereits beim Dreh geprüft werden, welche Einstellungen flexibel nutzbar sind und für welche Inhalte separate Aufnahmen sinnvoller sind.
Kurze Formate benötigen eigenständige Szenen
Ein längeres Video erzählt Inhalte anders als ein kurzer Social Clip. Bei der Produktionsplanung kann deshalb definiert werden, welche Momente unabhängig vom Hauptfilm funktionieren sollen.
Das betrifft beispielsweise einzelne Produktansichten, kurze Statements, Bewegungsabläufe oder visuell prägnante Szenen. Solches Material erweitert die Möglichkeiten in der späteren Postproduktion.
Die Location muss für mehrere Content-Formate funktionieren
Bei einer kombinierten Content-Produktion sollte ein Dreh- oder Shootingort nicht nur einen einzigen guten Kamerawinkel bieten. Sinnvoll sind unterschiedliche Perspektiven und Bereiche, aus denen mehrere Motive entwickelt werden können.
Neben der Optik können folgende Punkte relevant sein:
- ausreichend Platz für Foto- und Filmtechnik,
- verschiedene Hintergründe und Blickrichtungen,
- kontrollierbare oder planbare Lichtverhältnisse,
- mögliche Flächen für Styling und Vorbereitung,
- Geräuschsituation bei geplanten Tonaufnahmen,
- Zugänge für Team und Equipment.
Wenn eine externe Produktionslocation benötigt wird, können über Locationhero passende Motive für Foto-, Film- und Contentproduktionen gefunden und angefragt werden. Locationhero gehört zum gemeinsamen Netzwerk von Fotoproduktion Berlin.
Postproduktion nach Formaten statt nur nach einzelnen Dateien planen
Nach dem Shooting oder Dreh beginnt die Aufbereitung des Materials. Bei einer größeren Content-Produktion ist dafür eine Asset-Übersicht hilfreich.
Statt lediglich „Fotos und Videos“ zu bestellen, sollte definiert werden, welche konkreten Ergebnisse benötigt werden. Dabei können unterschiedliche Bildauswahlen, Filmfassungen, Seitenverhältnisse oder kurze Ausschnitte voneinander getrennt werden.
Eine einfache Struktur kann beispielsweise nach folgenden Kriterien aufgebaut sein:
- Medium: Foto oder Film
- Kanal: Website, Kampagne oder Social Media
- Format: Querformat, Hochformat oder weitere benötigte Varianten
- Inhalt: Produkt, Person, Situation oder Detail
- Version: Hauptfassung oder zusätzliche Variante
Damit wird bereits vor Produktionsbeginn sichtbar, welches Material aufgenommen werden muss.
Worauf kommt es bei einer Content Production in Berlin an?
Bei einer kombinierten Produktion ist vor allem die Koordination der einzelnen Anforderungen wichtig. Eine Content Production in Berlin sollte deshalb Foto und Bewegtbild nicht lediglich als voneinander unabhängige Aufträge behandeln, sondern bereits in der Planung berücksichtigen, welche Assets später gemeinsam eingesetzt werden.
Vor einer Beauftragung sollte geklärt werden:
- Wer koordiniert Foto- und Filmproduktion?
- Wie wird die gemeinsame Bildsprache festgelegt?
- Welche Assets sind Bestandteil des Auftrags?
- Wie werden Social-Media-Formate beim Dreh berücksichtigt?
- Welche Leistungen gehören zur Postproduktion?
- Welche finalen Formate werden geliefert?
- Wie werden Feedback und Freigaben organisiert?
Innerhalb des Netzwerks von Fotoproduktion Berlin ist LUNIK Production für vollständige Foto-, Film- und Werbeproduktionen zuständig. Dadurch ist LUNIK Production der relevante Bereich, wenn Foto- und Filmproduktion innerhalb eines gemeinsamen Projekts umgesetzt werden sollen.
Welche Angaben gehören in eine Anfrage zur Content Produktion?
Eine erste Anfrage muss noch keinen fertigen Produktionsplan enthalten. Sie sollte jedoch zeigen, welche Inhalte und Kanäle relevant sind.
Hilfreich sind insbesondere:
- Ziel und Thema der Produktion
- benötigte Foto- und Filmassets
- vorgesehene Veröffentlichungswege
- gewünschte Seitenverhältnisse
- vorhandene Konzepte oder visuelle Referenzen
- mögliche Locations
- benötigte Personen oder Produkte vor der Kamera
- gewünschter Produktionszeitraum
- Anforderungen an die Postproduktion
- vorhandener Budgetrahmen
Gerade bei Produktionen mit vielen verschiedenen Assets verhindert eine solche Übersicht, dass wichtige Formate erst nach dem Dreh auffallen.
Häufige Fragen zur Content Produktion
Können Foto und Social-Media-Videos an einem Produktionstag entstehen?
Das ist grundsätzlich möglich, wenn Motive und Abläufe entsprechend geplant werden. Ob beide Bereiche parallel oder nacheinander umgesetzt werden, hängt unter anderem von Lichtaufbau, Location und den benötigten Einstellungen ab.
Muss Social-Media-Content immer separat gedreht werden?
Nein. Einige Einstellungen können sich für verschiedene Kanäle verwenden lassen. Bei deutlich unterschiedlichen Seitenverhältnissen oder Erzählformen können jedoch zusätzliche Aufnahmen sinnvoll sein.
Ist Content Production dasselbe wie Social-Media-Betreuung?
Nein. Content Production bezeichnet die Herstellung der benötigten Inhalte. Strategie, Posting, Kanalpflege und Community Management sind eigenständige Aufgaben und sollten separat vereinbart werden, sofern sie benötigt werden.
Content Produktion in Berlin anfragen
Wenn Foto, Film und Social-Media-Assets innerhalb einer gemeinsamen Produktion entstehen sollen, sollten die benötigten Kanäle und Formate möglichst früh festgelegt werden. Mit diesen Eckdaten kann der Produktionsumfang konkret geplant werden.
Content Produktion bei LUNIK Production anfragen
Key Takeaway
Wer Foto, Film und Social Media gemeinsam produzieren möchte, sollte nicht nur einen Drehtag planen, sondern zuerst eine konkrete Asset- und Formatstruktur festlegen. So können Motive, Location und Produktionsablauf auf mehrere Verwendungszwecke abgestimmt werden.


