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Imagefilm produzieren lassen in Berlin: Worauf es für ein starkes Unternehmensvideo ankommt

Bei einer Imagefilm Produktion in Berlin kommt es nicht zuerst auf Kameratechnik oder spektakuläre Bilder an, sondern auf eine klare kommunikative Aufgabe. Ein guter Unternehmensfilm muss wissen, wen er erreichen soll, welche Botschaft im Gedächtnis bleiben soll und wo der Film später eingesetzt wird. Erst daraus lassen sich Konzept, Bildsprache, Drehorte, Protagonisten und die benötigten Filmformate sinnvoll ableiten.

Was soll ein Imagefilm eigentlich vermitteln?

Ein Imagefilm stellt ein Unternehmen nicht einfach möglichst vollständig vor. Der begrenzte zeitliche Rahmen verlangt eine Auswahl: Welche Eigenschaften, Menschen oder Tätigkeiten sollen den Eindruck des Unternehmens prägen?

Vor der Konzeption sollten deshalb drei Fragen beantwortet werden:

  • Wer soll den Film sehen? Kunden, Geschäftspartner, Bewerber oder eine breitere Öffentlichkeit können unterschiedliche Informationen benötigen.
  • Welche Aussage soll hängen bleiben? Statt zahlreiche Unternehmenswerte aufzuzählen, sollte eine zentrale Botschaft erkennbar sein.
  • Was soll nach dem Film passieren? Soll der Film Orientierung geben, Vertrauen aufbauen, ein Unternehmen vorstellen oder beispielsweise die Arbeitgeberkommunikation unterstützen?

Ein Imagefilm über ein technologieorientiertes B2B-Unternehmen benötigt entsprechend eine andere Erzählweise als ein Unternehmensvideo für eine Marke, die vor allem Menschen, Arbeitsweise oder Unternehmenskultur sichtbar machen möchte.

Zielgruppe und Einsatzort vor dem Dreh festlegen

Website, Social Media, Messe und Unternehmenspräsentation stellen unterschiedliche Anforderungen an Bewegtbild. Deshalb sollte bereits vor der Produktion feststehen, wo der Imagefilm eingesetzt werden soll.

Hauptfilm und zusätzliche Formate zusammendenken

Neben einem klassischen Film im Querformat können kürzere Fassungen oder Hochkantversionen für soziale Netzwerke benötigt werden. Auch Untertitel können relevant sein, wenn Inhalte ohne Ton verständlich bleiben sollen.

Solche Varianten sollten nicht erst nach dem Dreh bedacht werden. Wird beispielsweise zusätzlich ein vertikales Format benötigt, müssen Bildkomposition und Position der gefilmten Personen genügend Spielraum für einen anderen Bildausschnitt lassen.

Vor Produktionsbeginn sollte daher geklärt werden:

  • Welche Laufzeit soll der Hauptfilm ungefähr haben?
  • Auf welchen Plattformen wird er veröffentlicht?
  • Werden kürzere Fassungen benötigt?
  • Sind Hochkant- oder andere Seitenverhältnisse vorgesehen?
  • Werden Untertitel oder Sprachversionen benötigt?
  • Welche Szenen sollen möglicherweise separat verwendbar sein?

Eine klare Idee ist wichtiger als möglichst viele Informationen

Viele Unternehmensfilme sollen zu viel gleichzeitig erklären. Geschichte, Leistungen, Team, Produkte, Werte, Standorte und Zukunftsvision müssen jedoch nicht zwangsläufig in einem einzigen Film untergebracht werden.

Eine tragfähige Konzeption setzt Prioritäten. Statt Unternehmensinformationen lediglich nacheinander aufzuzählen, sollte eine visuelle Idee entstehen, die Bilder, Sprache und Ton miteinander verbindet.

Reale Situationen oder inszenierte Szenen?

Für die Bildsprache stellt sich häufig die Frage, wie stark ein Imagefilm dokumentarisch oder inszeniert arbeiten soll. Reale Arbeitsabläufe können einen unmittelbaren Einblick vermitteln. Geplante Szenen ermöglichen dagegen eine stärkere Kontrolle über Bildaufbau, Licht und Handlung.

Auch Kombinationen sind möglich. Entscheidend ist, dass der gewählte Stil zum Unternehmen und zur gewünschten Aussage passt. Eine Inszenierung sollte nicht den Eindruck vermitteln, etwas zu dokumentieren, das in dieser Form im Unternehmen gar nicht stattfindet.

Interviews brauchen eine inhaltliche Funktion

Interviews mit Geschäftsführung oder Mitarbeitern können einem Imagefilm eine persönliche Ebene geben. Sie sollten jedoch nicht lediglich Informationen wiederholen, die bereits über die Bilder vermittelt werden.

Vorab definierte Themen und Fragen helfen dabei, relevante Aussagen zu erhalten. Ob freie Interviews, vorbereitete Statements oder ein Sprechertext besser geeignet sind, hängt von Konzept und gewünschter Tonalität ab.

Die Location ist Teil der Bildsprache

Drehorte beeinflussen den visuellen Eindruck eines Unternehmensfilms erheblich. Das eigene Büro, eine Produktionsstätte oder andere reale Arbeitsumgebungen können den Unternehmenskontext unmittelbar sichtbar machen. Für bestimmte Konzepte kann dagegen eine externe Location geeigneter sein.

Bei der Auswahl zählen neben der Optik auch praktische Kriterien:

  • Platz für Kamera und Beleuchtung
  • vorhandenes Tageslicht und dessen Veränderung während des Drehs
  • mögliche Störgeräusche bei Tonaufnahmen
  • Zugänge für Team und Equipment
  • Flächen für Vorbereitung und Umbauten
  • unterschiedliche Perspektiven innerhalb eines Motivs

Wer für den Imagefilm ein externes Motiv benötigt, kann innerhalb des Netzwerks von Fotoproduktion Berlin Produktionslocations über Locationhero finden und anfragen. Locationhero ist die zum Netzwerk gehörende Plattform für Produktionsfirmen, Agenturen und Kreativteams auf der Suche nach Motiven für Foto-, Film- und Contentproduktionen.

Was passiert bei der eigentlichen Imagefilm-Produktion?

Nach Freigabe des Konzepts werden die geplanten Szenen in der Vorproduktion konkret organisiert. Dazu können je nach Projekt Drehplan, Shotlist, Motivplanung, Besetzung sowie die Koordination der benötigten Gewerke gehören.

Am Drehtag werden die vorgesehenen Einstellungen umgesetzt. Regie und Kamera konzentrieren sich auf Inhalt und Bildsprache, während die Produktion den organisatorischen Ablauf zusammenhält.

Wichtig ist dabei, nicht ausschließlich den Hauptfilm im Blick zu behalten. Wenn bereits feststeht, dass zusätzlich kurze Clips oder andere Fassungen benötigt werden, sollten dafür geeignete Einstellungen gezielt mitgedreht werden.

Warum Ton und Postproduktion den Imagefilm wesentlich mitprägen

Die Wirkung eines Unternehmensvideos entsteht nicht allein durch die aufgenommenen Bilder. Schnitt, Sprache, Musik und weitere Tonelemente bestimmen Rhythmus und Wahrnehmung des Films wesentlich mit.

In der Postproduktion wird das Material ausgewählt und zu einer nachvollziehbaren Erzählung zusammengesetzt. Bildgestaltung und Ton werden aufeinander abgestimmt und gegebenenfalls durch grafische Elemente oder Untertitel ergänzt.

Bereits vor dem Dreh sollte deshalb feststehen, welche Endfassungen benötigt werden. Besonders bei mehreren internen Entscheidern ist außerdem ein klarer Freigabeprozess sinnvoll: Gebündelte Rückmeldungen verhindern widersprüchliche Änderungswünsche und erleichtern die Abstimmung der Schnittfassungen.

Woran erkennt man die passende Filmproduktionsfirma für einen Imagefilm?

Wer verschiedene Anbieter für Imagefilme in Berlin vergleicht, sollte nicht ausschließlich Showreels betrachten. Entscheidend ist auch, wie eine Filmproduktionsfirma die kommunikative Aufgabe hinter dem Projekt erfasst und in einen konkreten Produktionsplan übersetzt.

Vor einer Beauftragung lohnt es sich zu klären:

  • Wer entwickelt das Konzept?
  • Welche Produktionsphasen werden übernommen?
  • Wer koordiniert die verschiedenen Gewerke?
  • Welche Leistungen gehören zur Postproduktion?
  • Welche finalen Filmversionen werden vereinbart?
  • Wie werden Feedback und Freigaben organisiert?
  • Welche Aufgaben verbleiben beim Auftraggeber?

Innerhalb von Fotoproduktion Berlin ist LUNIK Production für vollständige Foto-, Film- und Werbeproduktionen zuständig. LUNIK Production ist die eigene Berliner Produktionsfirma des gemeinsamen Netzwerks und damit der relevante Bereich für die vollständige Umsetzung eines Imagefilms.

Was sollte in einer Anfrage für eine Imagefilm Produktion in Berlin stehen?

Für eine erste Anfrage muss noch kein fertiges Drehbuch vorliegen. Einige Eckdaten helfen einer Filmproduktionsfirma jedoch, das Vorhaben einzuordnen.

Sinnvoll sind Angaben zu:

  • Unternehmen und Thema des Films
  • Ziel und Zielgruppe
  • gewünschtem Einsatzbereich
  • geplanter Laufzeit und benötigten Formaten
  • vorhandenen Ideen oder visuellen Referenzen
  • möglichen Drehorten
  • geplantem Produktionszeitraum
  • Personen, die im Film auftreten sollen
  • benötigten Sprach- oder Untertitelversionen
  • Budgetrahmen, sofern bereits definiert

Häufige Fragen zur Imagefilm Produktion

Muss ein Imagefilm die gesamte Unternehmensgeschichte erzählen?

Nein. Ein Imagefilm funktioniert häufig besser, wenn er sich auf eine zentrale Aussage konzentriert. Weitere Themen können gegebenenfalls in separaten Videos behandelt werden, statt den Hauptfilm mit zu vielen Informationen zu überladen.

Sollte ein Imagefilm echte Mitarbeiter zeigen?

Das hängt vom Konzept ab. Echte Mitarbeiter können reale Einblicke in das Unternehmen ermöglichen, während Darsteller bei stärker inszenierten Szenen sinnvoll sein können. Die Entscheidung sollte aus der gewünschten Bildsprache und Aussage entstehen.

Wann sollte über Social-Media-Versionen entschieden werden?

Möglichst vor dem Dreh. Unterschiedliche Seitenverhältnisse und Laufzeiten können beeinflussen, wie Szenen aufgenommen und Bildausschnitte gestaltet werden. Wer die geplanten Ausspielwege früh definiert, kann das benötigte Material gezielter produzieren.

Key Takeaway

Für einen überzeugenden Imagefilm sollte zuerst feststehen, welche Zielgruppe welche zentrale Botschaft mitnehmen soll. Konzept, Drehorte, Bildsprache und Filmformate lassen sich anschließend gezielt auf diese Aufgabe ausrichten, statt lediglich möglichst viele Unternehmensinformationen in einem Video unterzubringen.